Inklusion

Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam an einem Tisch

Gemeinsam lernen – individuell lernen

Jede und jeder Einzelne besitzt Fähigkeiten, Talente und Entwicklungsmöglichkeiten, die entdeckt und gefördert werden wollen – nicht zuletzt auch durch den Schüler oder die Schülerin selbst. Oft jedoch werden Kinder und Jugendliche an dem gemessen, was sie nicht können – statt an dem, was sie können.

Das frustriert und demotiviert.Schülerfirmen bieten einen geschützten Rahmen, in dem die Mädchen und Jungen jeweils Aufgaben gemäß ihren Interessen und Fähigkeiten übernehmen. „Neben fachlichen Kenntnissen lernen die Schülerinnen und Schüler Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist, Selbstständigkeit, Umgangsformen, und sie haben mehr Selbstbewusstsein. Bei einigen Schülern merkt man ganz deutlich, dass sie aufleben, und sie treten auch anders auf“, berichten die beiden begleitenden Lehrerinnen der Schülerfirma „Die Kochmützen“ aus Barth.

Zudem fördert der stärkeorientierte Ansatz in der Schülerfirma die Lernmotivation insgesamt: „Seitdem es die Schülerfirma gibt, gehe ich wieder gern in die Schule. Wir vertragen uns seitdem in der Klasse viel besser.“ (Schülerin einer Förderschule in Hornhausen, Sachsen-Anhalt)

Schülerfirmen des Fachnetzwerks gibt es an allen Schulformen, sie arbeiten sowohl klassen- als auch jahrgangsübergreifend. So finden sich – jenseits der üblichen Klassenverbände – ganz heterogene Teamkonstellationen, in denen sich der einzelne Jugendliche in einer neuen Rolle erlebt und die Schülerinnen und Schüler miteinander und voneinander lernen.

Hier kommt es nicht auf unterrichtsfachliches Wissen an, sondern die Jungen und Mädchen übernehmen echte Aufgaben, lernen praxisbezogen und erleben unmittelbar die Ergebnisse ihres Handelns. Begleitende Lehrkräfte nehmen ihre Schülerinnen und Schüler so in anderen Kontexten wahr und entdecken neue Interessen und Potenziale. Entsprechend können sie die einzelnen Jugendlichen auf ihrem weiteren Weg gezielter unterstützen.

Zum Weiterlesen:

» Link zum Blog „Netzmich. Netzwerk für Schülerfirmen mit inklusivem Charakter“

Print

News

Schülerfirmen im Unterricht – neues Lehrmaterial für die Schülerfirmenarbeit online

Es ist soweit: Die neuen Unterrichtsmaterialien des Fachnetzwerks Schülerfirmen sind online. Um die beliebte Projektmethode noch besser im Schulalltag zu verankern, wurden Unterrichtsmodule entwickelt, mit denen Lehrkräfte Schülerfirmen im Unterricht systematisch und lernzielorientiert umsetzen können.

Weiterlesen …

Schülerfirmengipfel Nachhaltigkeit Thüringen
Foto: © DKJS

6. Schülerfirmengipfel der Nachhaltigkeit in Thüringen

Unter dem Motto „Praktische Einblicke in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen“ fand am 18. Mai der sechste Schülerfirmengipfel der Nachhaltigkeit in Thüringen statt. Zehn Thüringer Schülerfirmen hatten die Gelegenheit, im Rahmen von Exkursionen verschiedene Bereichen der Stadtwerke Erfurt zu erkunden und dabei zu erfahren, wie das Engagement dieses so großen Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit aussieht.

Weiterlesen …

8. Internationale Schülerfirmenmesse

Über 60 Unternehmen aus 6 Nationen nahmen vergangene Woche auf der jährlichen Internationalen Schülerfirmenmesse im FEZ Berlin teil.

Weiterlesen …

Beratung vor Ort

Das Fachnetzwerk Schülerfirmen arbeitet derzeit mit regionalen Service- und Koordinierungsstellen in fünf Bundesländern zusammen.

Unterrichtsmaterialien

Unterrichtsmaterialien für
Lehrerinnen, Lehrer und alle,
die Schülerunternehmen begleiten

Qualitätssiegel

Auszeichnug von Schülerfirmen nach den Qualitätskriterien des Fachnetzwerks Schülerfirmen

Fähigkeiten erkennen und Kompetenzen erwerben

Viele Schülerinnen und Schüler finden keinen Ausbildungsplatz oder brechen vorzeitig Studium und Lehre ab, während Unternehmen dringend geeignete Auszubildende sowie Fachkräfte suchen.

Wirtschaft begreifbar machen

Wie funktioniert Wirtschaft? Was ist Buchhaltung? Welche Rechte habe ich als Verbraucher? Erst, wenn junge Menschen Zusammenhänge in der Wirtschafts- und Arbeitswelt verstehen, können sie zu mündigen Bürgern – und Konsumenten – heranwachsen.

Nachhaltig ökologisch, sozial und ökonomisch wirtschaften

Nachhaltigkeit ist in der Bildungsdebatte ein relevanter Faktor geworden:
Wie kann etwas auf Dauer wirksam, nutzbar und nützlich sein, ohne dass sich seine Ressourcen verbrauchen?

Kreativität, Innovation und selbstständiges Denken und Handeln fördern

„Unternehmerisches Denken und Handeln“ – diese Kompetenzen beziehen sich nicht nur auf Unternehmensgründungen oder -führung.

Gemeinsam lernen – individuell lernen

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle.

Von guter Zusammenarbeit profitieren

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle.

Von der App bis zur Solaranlage – MINT ganz praxisnah

Warum eignet sich Honig gut als Bestandteil für Lippenbalsam? Wie funktioniert eine Solarzelle? Wie lässt sich Kunststoff am besten recyceln? Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik bilden wichtige Grundlagen in der heutigen Unternehmenslandschaft, zunehmend neue Berufe entstehen und entsprechende Fachkräfte werden dringend gesucht.

Neue Lernräume entdecken

Digitale Medien und Werkzeuge sind für Jugendliche längst selbstverständlich. Auf unterschiedlichen ‚mobile devices‘ (mobile Endgeräte) kommunizieren sie mit Freunden, schauen Videos und Fotos an und laden diese hoch, hören Musik, lernen Mathe mit Tutorials bei Youtube oder beschaffen sich Informationen.