Kooperation

Hände

Von guter Zusammenarbeit profitieren

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle. Diese Aufgaben kann Schule allein nicht bewältigen. In der Zusammenarbeit mit externen Partnern können Schulen jedoch ihre Angebote erweitern und Kindern und Jugendlichen in praktischen Erfahrungsräumen das Erwerben vielfältiger Kompetenzen ermöglichen und sie so auf einen guten Übergang ins Ausbildungs- und Berufsleben vorbereiten.

Praxisnah lernen

Schülerfirmen bieten die Möglichkeit, schulformübergreifend Unterrichtsstoff praxisnah und fächerübergreifend zu vermitteln und anzuwenden. Durch die Kooperation mit Betrieben aus dem Umfeld der Schule wird der Erfahrungsradius noch größer. So arbeitet zum Beispiel die Schüler-Eventagentur 4-Young-Factory der Sekundarschule Ciervisti in Zerbst eng mit dem örtlichen Supermarkt zusammen. Die Schülerinnen und Schüler profitieren hier nicht nur von speziellen Angeboten, sondern können auf diese Weise auch den Betrieb besser kennenlernen, Fragen stellen oder ein Praktikum machen. „Die Nähe zu den Schülern ist für uns sehr wichtig. Wir wollen zeigen, dass Wirtschaft wichtig ist und Spaß machen kann.“, sagt Marktleiterin Micaela Schotte. Durch die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen lernt die Leiterin des Supermarktes frühzeitig mögliche Auszubildende kennen, kann sie fördern und für ihre Branche begeistern.

Verantwortungsgemeinschaften gestalten die Zukunft

Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft können ganz unterschiedlich aussehen. Neben der direkten Zusammenarbeit mit Schülerfirmen unterstützen Unternehmen Schulen auch finanziell, übernehmen als Paten beratende Funktion oder helfen bei organisatorischen Herausforderungen.

Eine Zusammenarbeit ist dann erfolgreich, wenn beide Seiten – Schule und Kooperationspartner – sich gut abstimmen und Ziele und Arbeitsschritte in einer Kooperationsvereinbarung festhalten. Die Verständigung über Abstimmungsprozesse vermeidet Missverständnisse und falsche Erwartungen.

Von der gemeinsam geplanten Zusammenarbeit profitieren alle: die Schule, weil sie ihre Angebote erweitern und vielfältiger gestalten kann, die Schüler und Schülerinnen, weil sie vielfältiger lernen und umfassende Kompetenzen vermittelt bekommen, und Unternehmen, weil sie ihr gesellschaftliches Engagement sichtbar machen und sich als Arbeitgeber in der Region zeigen können – und schließlich die Kommune, weil sie Jugendlichen Perspektiven im Umfeld des Wohnortes bietet. Somit wird gute Zusammenarbeit zum Standortfaktor in Zeiten des demografischen Wandels.

Zum Weiterlesen:

» PDF „Unternehmen Wissenschaft. Kooperation zwischen Schülerfirmen und Hochschulen“
» PDF „Grün im Geschäft. Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern“ 
» Partner werden

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News

Fachtagung "Kompetent in die Zukunft"

Am Freitag, den 8. Dezember 2017 findet in Berlin die Fachveranstaltung "Kompetent in die Zukunft – Mit kreativen und praxisnahen Methoden Jugendliche stärken" statt. Herzlich eingeladen sind alle interessierten Menschen und insbesondere Lehrkräfte, angehende Lehrerinnen und Lehrer sowie Personen aus dem außerschulischen Bildungsbereich.

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Tag des Unternehmergeistes an Ihrer Schule

Bringen Sie den "Tag des Unternehmergeistes" während der Gründerwoche 2017 (13. - 19. November) an Ihre Schule! Gemeinsam mit dem Initiativkreis "Unternehmergeist in die Schulen" ruft das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie allgemeinbildende und berufliche Schulen dazu auf, unter dem Dach der Gründerwoche Deutschland eine Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler anzubieten. 

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Schülerfirmen im Unterricht – neues Lehrmaterial für die Schülerfirmenarbeit online

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Unterrichtsmaterialien für
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„Unternehmerisches Denken und Handeln“ – diese Kompetenzen beziehen sich nicht nur auf Unternehmensgründungen oder -führung.

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Neue Lernräume entdecken

Digitale Medien und Werkzeuge sind für Jugendliche längst selbstverständlich. Auf unterschiedlichen ‚mobile devices‘ (mobile Endgeräte) kommunizieren sie mit Freunden, schauen Videos und Fotos an und laden diese hoch, hören Musik, lernen Mathe mit Tutorials bei Youtube oder beschaffen sich Informationen.