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Leitbild

Unsere Vision

Schülerfirmen sind eine anerkannte und selbstverständliche Methode im didaktischen Schulrepertoire, die zur Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern beiträgt und den Erwerb von Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz in wirtschaftlich geprägten Situationen fördert.

Zukünftig sollen Schülerfirmen zudem eine Antwort auf die Frage nach zeitgemäßer schulischer Bildung angesichts der digitalen Transformation und seiner Herausforderungen bieten.

Deshalb setzt sich das Fachnetzwerk Schülerfirmen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zum Ziel, die Schülerfirmenarbeit fest im Bildungssystem zu verankern – entweder als Bestandteil des Regelunterrichts oder als freiwilliges Angebot am Nachmittag.

Unsere Strategie

Die Mitglieder des Fachnetzwerks beraten und begleiten sowohl Schulleitungen und Lehrkräfte als auch Schülerfirmen vor Ort.

Das Fachnetzwerk vernetzt Ministerien, Universitäten, Kommunen, Verbände, Unternehmen, Schulen und Gewerkschaften, um gemeinsam daran zu arbeiten, Schülerfirmenarbeit bestmöglich zu entwickeln und zu verbreiten.

Das Fachnetzwerk bündelt die vielfältigen Erfahrungen und das Wissen der regionalen Beratungsstellen, um die Qualität der eigenen Arbeit weiterzuentwickeln und erfolgreiche Wege zu gestalten.

Das Fachnetzwerk unterstützt Lehrkräfte und Schulen darin, Schülerfirmen in eigener Verantwortung zu etablieren, um eine individuelle, kontinuierliche und unabhängige Arbeit mit dieser Projektmethode zu ermöglichen.


Unsere Grundprinzipien

Die Arbeit des Fachnetzwerks folgt den Prinzipien des Beutelsbacher Konsens: Die Entwicklung der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler steht im Vordergrund. Durch die Reflexion ihres eigenen wirtschaftlichen und sozialgesellschaftlichen Handelns und Entscheidens werden sie zur Bildung eines eigenständigen Urteils angehalten. Das betrifft z. B. die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Rechtsformen, die Entwicklung von Werbestrategien, Überlegungen zur Verwendung des Gewinns oder den Umgang miteinander im Team. Die Begleitung der Schülerfirma muss sicherstellen, dass Schülerinnen und Schüler entsprechende Kenntnisse zur Verfügung haben, um unterschiedliche Positionen abwägen und begründete Entscheidungen treffen zu können.

Das Fachnetzwerk begrüßt die Verknüpfung der Schülerfirmenarbeit mit Unterrichtseinheiten verschiedenster Richtungen. So kann das Hintergrundwissen der Schülerinnen und Schüler erweitert und ihre Erfahrungen in der Schülerfirma in größere Kontexte gestellt werden. Themen wie Nachhaltigkeit, unternehmerische Selbstständigkeit oder Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerrechte werden so reflektiert.

Ein zentrales Anliegen des Fachnetzwerks ist die Reflexion der Schülerfirmenarbeit: Durch Materialien und Workshops unterstützt es Lehrkräfte darin, die erworbenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen.

Das Fachnetzwerk unterstützt die Kooperation mit Unternehmen, weil sie den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die reale Wirtschaft bietet und hilft, das Arbeiten in ihrer Schülerfirma mit der unternehmerischen Realität abzugleichen. Das Fachnetzwerk begleitet diese Kooperationen durch Materialien, Veranstaltungen sowie Beratung, damit der Kontakt zwischen Unternehmen und Schülerfirmen klaren Regelungen folgt und kritisch reflektiert werden kann. Produktplatzierung von Unternehmen an Schulen werden grundsätzlich abgelehnt. Auch die Kooperation mit anderen außerschulischen Akteuren (z.B. Gewerkschaften, Handwerkskammern, Genossenschaften oder Universitäten) werden begrüßt, wenn sie dazu dienen, verschiedene Perspektiven zu eröffnen.

Die Zusammenarbeit mit Sponsoren, Trägern und anderen Institutionen legen wir offen und halten uns dabei an die geltenden Regeln zum Sponsoring. Etwaige Sponsorenmittel setzen wir ausschließlich zur Unterstützung von Projekten und Aktivitäten und ohne jede Gewinnerzielung ein.

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News

Fortbildung Schülerfirmen im Unterricht

”Lust auf Schülerfirma – aber wie?!” - Fortbildung für pädagogische Begleitpersonen in Berlin

Die Koordinierungsstelle für Schülerfirmen in Berlin bietet am 31. Oktober die Fortbildung “Lust auf Schülerfirma – aber wie?!“ an. Sie richtet sich an pädagogische Begleitpersonen von Schülerfirmen ohne Vorkenntnisse.

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Fachnetzwerk-Termine 2019

Spannende Veranstaltungen im neuen Schuljahr

Auch im Schuljahr 2019/20 stehen in unseren Beratungsstellen in Thüringen, Berlin, Sachsen-Anhalt und Brandenburg jede Menge interessante Veranstaltungen für Schülerfirmen und pädagogische Begleitpersonen an.

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Fellows von Teach First erleben im Workshop die Methode Schülerfirma selbst.
© DKJS

Fachnetzwerk präsentiert Methode Schülerfirmen bei Teach-First-Sommerakademie

Teach First vermittelt sogenannte Fellows an Brennpunktschulen. Die Methode Schülerfirma soll dort als mögliches Projekt für Schülerinnen und Schüler etabliert werden. Vertreterinnen des Fachnetzwerks waren eingeladen, sie vorzustellen.

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Beratung vor Ort

Das Fachnetzwerk Schülerfirmen arbeitet derzeit mit regionalen Service- und Koordinierungsstellen in fünf Bundesländern zusammen.

Unterrichtsmaterialien

Unterrichtsmaterialien für
Lehrerinnen, Lehrer und alle,
die Schülerunternehmen begleiten

Qualitätssiegel

Auszeichnung von Schülerfirmen nach den Qualitätskriterien des Fachnetzwerks Schülerfirmen

Fähigkeiten erkennen und Kompetenzen erwerben

Viele Schülerinnen und Schüler finden keinen Ausbildungsplatz oder brechen vorzeitig Studium und Lehre ab, während Unternehmen dringend geeignete Auszubildende sowie Fachkräfte suchen.

Wirtschaft begreifbar machen

Wie funktioniert Wirtschaft? Was ist Buchhaltung? Welche Rechte habe ich als Verbraucher? Erst, wenn junge Menschen Zusammenhänge in der Wirtschafts- und Arbeitswelt verstehen, können sie zu mündigen Bürgern – und Konsumenten – heranwachsen.

Nachhaltig ökologisch, sozial und ökonomisch wirtschaften

Nachhaltigkeit ist in der Bildungsdebatte ein relevanter Faktor geworden:
Wie kann etwas auf Dauer wirksam, nutzbar und nützlich sein, ohne dass sich seine Ressourcen verbrauchen?

Kreativität, Innovation und selbstständiges Denken und Handeln fördern

„Unternehmerisches Denken und Handeln“ – diese Kompetenzen beziehen sich nicht nur auf Unternehmensgründungen oder -führung.

Gemeinsam lernen – individuell lernen

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle.

Von guter Zusammenarbeit profitieren

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle.

Von der App bis zur Solaranlage – MINT ganz praxisnah

Warum eignet sich Honig gut als Bestandteil für Lippenbalsam? Wie funktioniert eine Solarzelle? Wie lässt sich Kunststoff am besten recyceln? Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik bilden wichtige Grundlagen in der heutigen Unternehmenslandschaft, zunehmend neue Berufe entstehen und entsprechende Fachkräfte werden dringend gesucht.

Neue Lernräume entdecken

Digitale Medien und Werkzeuge sind für Jugendliche längst selbstverständlich. Auf unterschiedlichen ‚mobile devices‘ (mobile Endgeräte) kommunizieren sie mit Freunden, schauen Videos und Fotos an und laden diese hoch, hören Musik, lernen Mathe mit Tutorials bei Youtube oder beschaffen sich Informationen.