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Abgeordnetentalk „Entrepreneurship Education stärken“

Wie kann Entrepreneurship Education an Schulen stärker verankert werden, um Zukunftskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen zu fördern und die im internationalen Vergleich geringe Gründungsquote in Deutschland zu erhöhen? Diese Frage diskutierten wir und die Kolleg:innen der IW JUNIOR gGmbH am Mittwochmorgen mit Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU, FDP, Grünen und SPD aus den Bildungs- und Wirtschaftsausschüssen. Dabei überzeugten die Erfahrungsberichte zweier Schülerunternehmer:innen, Paul von Basics Unverpackt und Vivien von saint sess, die Politiker:innen von dem Erfolg der Methode Schülerfirma bei der Vermittlung von Entrepreneurial Skills. Als Grundlage für die anschließende Austauschrunde diente das Positionspapier „Entrepreneurship Education stärken – eine politische Aufgabe“, das wir zusammen mit IW JUNIOR erarbeitet hatten.

Eine der Teilnehmenden lobte das Potenzial von Schülerfirmen, Demokratie und soziale Marktwirtschaft erfahrbar zu machen. Dem schloss sich ihre Kollegin an und verwies auf ihre persönliche Erfahrung mit dem Thema Selbstständigkeit, das sie selbst nur durch ihr familiäres Umfeld kennengelernt hätte. Das Berufsfeld müsse mehr jungen Menschen zugänglich gemacht werden. Schließlich beantworteten Paul und Vivien die Frage, wie sie mit der Furcht vorm Scheitern, die viele junge Unternehmer berühre, umgehen würden. Die beiden waren sich einig, dass der Probedurchlauf des Gründungsprozesses im geschützten schulischen Umfeld ihr Selbstbewusstsein gestärkt hätte. Vivien hatte erst vor kurzem ihr eigenes Start-up gegründet – einen Schritt, den sie auch dank ihrer Erfahrung mit der Schülerfirma mutig gegangen sei.

Am Ende überlegten wir gemeinsam, was MdBs tun können, um Entrepreneurship Education zu fördern und kamen zu folgenden Ergebnissen:

• in ihren Wahlkreisen dem Thema mehr Sichtbarkeit verleihen, z.B. durch Besuche bei lokalen Schülerfirmen
• das Thema in den Bildungs- und Wirtschaftsausschüssen des Bundestags einbringen
• sich für mehr finanzielle Mittel sowie für eine engeren Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Wirtschaft einsetzen.

Wir danken allen Teilnehmenden und freuen uns auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit!

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