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Funk&Eat

Die Schülerfirma Funk&Eat aus Treuenbrietz in Brandenburg arbeitet in vielen Bereichen und bewegt damit so einiges an ihrer Schule und in der Umgebung. So verkauft ein regionaler Bäcker ein Brot, das von den Schülerinnen und Schülern selbst entworfen wurde. Im Gespräch berichten uns Norman, Hermine und Emil, was ihre Schülerfirma besonders macht.

 

 

 

Norman: Unsere Schülerfirma ist in der siebten Klasse – also vor ein bisschen mehr als zwei Jahren – entstanden. Da hatten wir ein Projekt, bei dem wir zu einer Bäckerei im ländlichen Raum gefahren sind – und haben uns dort überlegt, was wir eigentlich selbst kreieren könnten. Unsere Idee: Wir schaffen ein Brot. Das Brot heißt Burgwallbrot, weil es die Form eines Burgwalls hat.


Hermine: Auf die Idee wiederum sind wir gekommen, weil unsere Schule früher Gymnasium am Burgwall hieß. Jetzt sind wir eine Gesamtschule, aber der Name des Brotes ist geblieben. Es besteht aus einer Dinkel-Honig-Mischung und ist ganz eigen.


Norman: Das Brot wird in der Region aus frischen Zutaten gebacken und noch immer in Bäckereien verkauft. 30 Cent pro Verkauf gehen an uns und wir wollen den Gewinn später mal für unsere Abifahrt nutzen. Auf jeden Fall sind wir dann auf die Idee gekommen, auch mal was in unserer Schule zu verkaufen und sind so auf die Idee Schülerfirma gekommen. Mittlerweile ist die Schülerfirma unterteilt in Catering und Schülerradio.

 

 

Norman: Naja, wir sind in unserer Stufe eine A- und eine B-Klasse. Ziemlich viele hatten irgendwann keine richtige Motivation mehr, mitzumachen. Jetzt sind wir noch knapp 35.


Hermine: Wir waren früher mal fast 60 Leute, aber aus der Klasse B sind mittlerweile nur noch zwei mit dabei. Aus der A sind es dafür noch alle.

 

 

Hermine: Ich bin die Geschäftsführerin.


Emil: Wir haben zudem mehrere Gruppen. Eine Marketinggruppe, eine Cateringgruppe, eine Radiogruppe und eine Management- und Finanzengruppe.

 

 

Hermine: Unsere Lehrer haben es uns vorgestellt und wir finden es echt cool – auch weil wir Geld bekommen, um uns weiterzuentwickeln. Wir haben uns im ersten Schritt einen Drucker zugelegt und wir haben auch ein Macbook, mit dem wir – genauer die Finanzgruppe – die Finanzen regeln. Außerdem haben wir die mySchüfi-App, mit der wir unsere Einkaufslisten erstellen, die Finanzen organisieren und Aufgaben in den einzelnen Gruppen verteilen. Eine eigene Website haben wir auch schon, aber die müssen wir auf jeden Fall noch besser gestalten. Das wollen wir in Zukunft noch machen. Und natürlich brauchen wir immer Technik – vor allem fürs Schülerradio.

 

Hermine: Es wird auf jeden Fall weitergehen. Wir haben schon zwei neue Mitarbeitende aus der siebten Klasse aufgenommen und es werden später sicherlich noch Leute dazukommen, die das Ganze dann übernehmen, wenn wir nicht mehr da sind.


Emil: Aktuell können wir uns aber auch vorstellen, das noch bis zum Abi weiterzumachen.

 

 
Hermine: Wir machen sehr viel. Zum Beispiel belegen wir für Schulfeste und andere Veranstaltungen auch Brote. Damit waren wir unter anderem auch schon auf der Grünen Woche und haben in einem Wettbewerb den zweiten Platz belegt.
Catering machen wir vor allem für die Schule – aber wir kriegen auch immer wieder Aufträge von außen.

Fachnetzwerk: Vielen Dank für das Gespräch!

 

Fotos: © Friedrich Bungert / DKJS

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