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KLASSE UNTERNEHMEN: Beste Schülerfirmen Deutschlands in Berlin geehrt

In Stop-Motion-Workshops lernten die Schülerinnen und Schüler, wie sie mit einfachen Mitteln spannende Filme für die eigene Firma produzieren können.
© DKJS 2018 / Friedrich Bungert

Am vergangenen Freitag ehrte die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Berlin die drei besten Schülerfirmen Deutschlands mit dem Qualitätssiegel KLASSE UNTERNEHMEN. Ausgewählt hatte diese eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), der Heinz Nixdorf Stiftung, der DKJS, des Instituts Futur der Freien Universität zu Berlin, aus Unternehmen sowie aus einer Schülerfirma.

Platz 1 ging an das Schülerunternehmen „Bildungsmanufaktur“ der Freien Schule Bildungsmanufaktur in Halle, Sachsen-Anhalt. Die Firma, die tief in die Strukturen der Schule integriert ist, bietet neben Bio-Catering unter anderem auch Zirkus-Workshops und Stadtführungen an. Insbesondere der integrative Ansatz der Bildungsmanufaktur beeindruckte die Jury dabei. Platz 2 erreichte „Benndorfer Holzbau“ der Sekundarschule Benndorf, ebenfalls aus Sachsen-Anhalt. Dort produzieren Schülerinnen und Schüler Holzprodukte, die speziell auf die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren ausgerichtet sind. Den dritten Platz der besten Schülerfirmen Deutschlands belegte „Lavendelkinder“ der Grundschule Wilhelm Busch in Königs-Wusterhausen, Brandenburg.

Die engagierten Schülerinnen und Schüler erhielten neben Preisgeldern von 350 bis 750 Euro einen spannenden Workshop-Tag im Ahoy! Berlin. Dort erlebten sie aus erster Hand, was Coworking ausmacht und warum Kooperation und Vernetzung so fruchtbar sind. In Workshops produzierten sie zudem einen Stop-Motion-Film, mit dem in Zukunft die eigene Schülerfirma beworben werden kann.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die beste Schülerfirma Deutschlands geworden sind“, sagt auch Helena, die in der Geschäftsführung der Bildungsmanufaktur sitzt. „Aber auch bei uns gibt es immer noch Dinge, in denen wir besser werden wollen. Auch dafür nutzen wir unser Preisgeld.“

 

Eindrücke der Preisverleihung

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