Qualitätskriterien

Qualitätskriterien für das Siegel KLASSE UNTERNEHMEN des Fachnetzwerks Schülerfirmen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung


Das Fachnetzwerk Schülerfirmen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) arbeitet nach übergeordneten Qualitätszielen. Auf dieser Grundlage hat das Fachnetzwerk Kriterien für das Qualitätssiegel entwickelt, die wichtige Teile der konkreten Schülerfirmenarbeit in den Blick nehmen. Schülerfirmen, die mindestens zwei Drittel der unten genannten Kriterien erfüllen, erhalten das Qualitätssiegel.

1. Alles in Ordnung: Struktur und Organisation der Schülerfirma
Im Bereich der Organisation sind die Kriterien für das Qualitätssiegel

•  ein Organigramm, aus dem ersichtlich wird, wie die Schülerfirma aufgebaut ist,
•  eine vorhandene Satzung (die sich an einer Rechtsform orientiert),

•  ein gültiger Kooperationsvertrag zwischen der Schule, der Schülerfirma und z. B. dem Schulförderverein bzw. Schulträger,
 eine jährliche Mitgliederversammlung und regelmäßige Teamsitzungen,
•  sowie Tätigkeitsbeschreibungen
•  und Arbeitsverträge.

2. Gut wirtschaften: die Buchhaltung
Die Kriterien für eine gute Buchhaltung sind

•  ein jährlicher Geschäftsbericht bzw. bei Neugründungen ein Businessplan,

•  ein Kassenbuch, das die Schülerfirma am besten auch selbst führt,

•  ein eigenes Konto,

•  wirtschaftliches Arbeiten ohne Verluste

•  und die Übergabe der Geschäftszahlen an einen steuerrechtlichen Verantwortlichen.

3. Ein tolles Team: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Um die Vorzüge und Herausforderungen der Teamarbeit in einer Firma kennenzulernen, braucht die Schülerfirma zunächst ein ausreichend großes Team. Zudem ist es wichtig, immer wieder neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, damit die Schülerfirma weiter bestehen kann.

4. Sagt es allen: Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Vielseitige Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiges Kriterium für gute Schülerfirmenarbeit. Dafür gibt es viele Möglichkeiten:
•  ein eigenes Logo,
•  eine Webseite oder eigenes Profil bei Facebook, 

•  ein Flyer, 

•  Dienstkleidung,
•  schulinterne Öffentlichkeitsarbeit oder
•  die Präsentation der Schülerfirma auf schulischen, außerschulischen oder sogar eigenen Veranstaltungen.

5. Mitgemacht: Erfolge feiern
Um die eigene Schülerfirma bekannt zu machen und die eigene Arbeit zu hinterfragen oder weiterzuentwickeln, ist es hilfreich, sich an Wettbewerben zu beteiligen. Deshalb sind sowohl die Teilnahme an Wettbewerben als auch gewonnene Auszeichnungen Kriterien für gute Schülerfirmenarbeit.

6. Das macht uns besonders: Das eigene Profil entwickeln
Was macht die eigene Schülerfirma besonders? Was ist ihr bei ihrer Arbeit wichtig? Das Fachnetzwerk Schülerfirmen fördert insbesondere Schülerfirmen, die nachhaltig wirtschaften, d. h. sich sozial engagieren und oder ökologisch verantwortlich handeln. Mehr Informationen zum nachhaltigen Wirtschaften finden sich hier. Auch Kooperationen mit z. B. einem Unternehmen, einem Verein oder einer Hochschule können eine Schülerfirma besonders machen.

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Qualitätssiegel

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