Rechtliches

  • Durch einen Beschluss der Schulkonferenz oder – je nach Bundesland – durch Entscheidung der Schulleitung oder des Schulträgers muss die Schülerfirma zunächst als schulische Veranstaltung anerkannt werden. Damit gelten die entsprechenden schulischen Reglungen zur Aufsichtspflicht und zur gesetzlichen Unfallversicherung.
  • Da eine Schülerfirma mit realem Geld wirtschaftet und somit am Rechtsverkehr teilnimmt, sollte bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern das schriftliche Einverständnis der Eltern eingeholt werden.
  • Um die steuerrechtliche Verantwortung zu klären, muss eine Kooperationsvereinbarung mit dem Schulförderverein oder Schulträger geschlossen werden. Je nach Träger müssen hier unterschiedliche Umsatz- und Gewinngrenzen eingehalten werden, um eine mögliche Besteuerung zu vermeiden.
  • Mit dem Träger sollte auch der Versicherungsschutz individuell besprochen werden. Je nach Geschäftsidee könnte eine erweiterte Haftpflichtversicherung in Betracht kommen.
  • Die Schülerfirma kann gemeinsam mit der Projektleitung ein Konto eröffnen. Dies kann ein Treuhandkonto oder auch ein Unterkonto beim Schulförderverein sein. In einigen Bundesländern gibt es bereits gebührenfreie Schülerfirmenkonten.
  • Für die Schülerfirma gelten die Bestimmungen zum Arbeits- und Unfallschutz. Darüber hinaus müssen die Jugendschutz- und Brandschutzbestimmungen beachtet werden. Außerdem gibt es abhängig von der Geschäftsidee spezielle Reglungen, etwa die Hygienebestimmungen, wenn mit Lebensmitteln gearbeitet wird und Lizenzen für Musik (GEMA) und/oder Filmaufführungen.
  • Für die Rechtssicherheit ist es relevant, dass die Schülerfirma keine Konkurrenz zu realen Firmen darstellt und nach außen jederzeit als Schülerfirma erkennbar ist. Zudem weisen wir in der Beratung darauf hin, Geschäftsideen umzusetzen, deren Haftungsrisiken gering sind.

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News

Fachtagung "Kompetent in die Zukunft"

Am Freitag, den 8. Dezember 2017 findet in Berlin die Fachveranstaltung "Kompetent in die Zukunft – Mit kreativen und praxisnahen Methoden Jugendliche stärken" statt. Herzlich eingeladen sind alle interessierten Menschen und insbesondere Lehrkräfte, angehende Lehrerinnen und Lehrer sowie Personen aus dem außerschulischen Bildungsbereich.

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Tag des Unternehmergeistes an Ihrer Schule

Bringen Sie den "Tag des Unternehmergeistes" während der Gründerwoche 2017 (13. - 19. November) an Ihre Schule! Gemeinsam mit dem Initiativkreis "Unternehmergeist in die Schulen" ruft das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie allgemeinbildende und berufliche Schulen dazu auf, unter dem Dach der Gründerwoche Deutschland eine Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler anzubieten. 

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Schülerfirmen im Unterricht – neues Lehrmaterial für die Schülerfirmenarbeit online

Es ist soweit: Die neuen Unterrichtsmaterialien des Fachnetzwerks Schülerfirmen sind online. Um die beliebte Projektmethode noch besser im Schulalltag zu verankern, wurden Unterrichtsmodule entwickelt, mit denen Lehrkräfte Schülerfirmen im Unterricht systematisch und lernzielorientiert umsetzen können.

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Beratung vor Ort

Das Fachnetzwerk Schülerfirmen arbeitet derzeit mit regionalen Service- und Koordinierungsstellen in fünf Bundesländern zusammen.

Unterrichtsmaterialien

Unterrichtsmaterialien für
Lehrerinnen, Lehrer und alle,
die Schülerunternehmen begleiten

Qualitätssiegel

Auszeichnug von Schülerfirmen nach den Qualitätskriterien des Fachnetzwerks Schülerfirmen

Fähigkeiten erkennen und Kompetenzen erwerben

Viele Schülerinnen und Schüler finden keinen Ausbildungsplatz oder brechen vorzeitig Studium und Lehre ab, während Unternehmen dringend geeignete Auszubildende sowie Fachkräfte suchen.

Wirtschaft begreifbar machen

Wie funktioniert Wirtschaft? Was ist Buchhaltung? Welche Rechte habe ich als Verbraucher? Erst, wenn junge Menschen Zusammenhänge in der Wirtschafts- und Arbeitswelt verstehen, können sie zu mündigen Bürgern – und Konsumenten – heranwachsen.

Nachhaltig ökologisch, sozial und ökonomisch wirtschaften

Nachhaltigkeit ist in der Bildungsdebatte ein relevanter Faktor geworden:
Wie kann etwas auf Dauer wirksam, nutzbar und nützlich sein, ohne dass sich seine Ressourcen verbrauchen?

Kreativität, Innovation und selbstständiges Denken und Handeln fördern

„Unternehmerisches Denken und Handeln“ – diese Kompetenzen beziehen sich nicht nur auf Unternehmensgründungen oder -führung.

Gemeinsam lernen – individuell lernen

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle.

Von guter Zusammenarbeit profitieren

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle.

Von der App bis zur Solaranlage – MINT ganz praxisnah

Warum eignet sich Honig gut als Bestandteil für Lippenbalsam? Wie funktioniert eine Solarzelle? Wie lässt sich Kunststoff am besten recyceln? Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik bilden wichtige Grundlagen in der heutigen Unternehmenslandschaft, zunehmend neue Berufe entstehen und entsprechende Fachkräfte werden dringend gesucht.

Neue Lernräume entdecken

Digitale Medien und Werkzeuge sind für Jugendliche längst selbstverständlich. Auf unterschiedlichen ‚mobile devices‘ (mobile Endgeräte) kommunizieren sie mit Freunden, schauen Videos und Fotos an und laden diese hoch, hören Musik, lernen Mathe mit Tutorials bei Youtube oder beschaffen sich Informationen.