Rechtliches

  • Durch einen Beschluss der Schulkonferenz oder – je nach Bundesland – durch Entscheidung der Schulleitung oder des Schulträgers muss die Schülerfirma zunächst als schulische Veranstaltung anerkannt werden. Damit gelten die entsprechenden schulischen Reglungen zur Aufsichtspflicht und zur gesetzlichen Unfallversicherung.
  • Da eine Schülerfirma mit realem Geld wirtschaftet und somit am Rechtsverkehr teilnimmt, sollte bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern das schriftliche Einverständnis der Eltern eingeholt werden.
  • Um die steuerrechtliche Verantwortung zu klären, muss eine Kooperationsvereinbarung mit dem Schulförderverein oder Schulträger geschlossen werden. Je nach Träger müssen hier unterschiedliche Umsatz- und Gewinngrenzen eingehalten werden, um eine mögliche Besteuerung zu vermeiden. Merkblatt zum Steuerrecht bei Schülerfirmen?!
  • Mit dem Träger sollte auch der Versicherungsschutz individuell besprochen werden. Je nach Geschäftsidee könnte eine erweiterte Haftpflichtversicherung in Betracht kommen.
  • Die Schülerfirma kann gemeinsam mit der Projektleitung ein Konto eröffnen. Dies kann ein Treuhandkonto oder auch ein Unterkonto beim Schulförderverein sein. In einigen Bundesländern gibt es bereits gebührenfreie Schülerfirmenkonten.
  • Für die Schülerfirma gelten die Bestimmungen zum Arbeits- und Unfallschutz. Darüber hinaus müssen die Jugendschutz- und Brandschutzbestimmungen beachtet werden. Außerdem gibt es abhängig von der Geschäftsidee spezielle Reglungen, etwa die Hygienebestimmungen, wenn mit Lebensmitteln gearbeitet wird und Lizenzen für Musik (GEMA) und/oder Filmaufführungen.
  • Für die Rechtssicherheit ist es relevant, dass die Schülerfirma keine Konkurrenz zu realen Firmen darstellt und nach außen jederzeit als Schülerfirma erkennbar ist. Zudem weisen wir in der Beratung darauf hin, Geschäftsideen umzusetzen, deren Haftungsrisiken gering sind.

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News

6. Schülerfirmengipfel der Nachhaltigkeit in Thüringen

Unter dem Motto „Praktische Einblicke in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen“ fand am 18. Mai der sechste Schülerfirmengipfel der Nachhaltigkeit in Thüringen statt. Zehn Thüringer Schülerfirmen hatten die Gelegenheit, im Rahmen von Exkursionen verschiedene Bereichen der Stadtwerke Erfurt zu erkunden und dabei zu erfahren, wie das Engagement dieses so großen Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit aussieht.

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8. Internationale Schülerfirmenmesse

Über 60 Unternehmen aus 6 Nationen nahmen vergangene Woche auf der jährlichen Internationalen Schülerfirmenmesse im FEZ Berlin teil.

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Qualitätssiegel 2017/18

Auch im Jahr 2017 können sich Schülerfirmen aus dem gesamten Bundesgebiet auf das Qualitätssiegel KLASSE UNTERNEHMEN bewerben.

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Beratung vor Ort

Das Fachnetzwerk Schülerfirmen hat Service- und Koordinierungsstellen in fünf Bundesländern.

Materialien

Informationen und Materialien
für Lehrerinnen, Lehrer und alle,
die Schülerunternehmen begleiten

Qualitätssiegel

Auszeichnug von Schülerfirmen nach den Qualitätskriterien des Fachnetzwerks Schülerfirmen.

Fähigkeiten erkennen und Kompetenzen erwerben

Viele Schülerinnen und Schüler finden keinen Ausbildungsplatz oder brechen vorzeitig Studium und Lehre ab, während Unternehmen dringend geeignete Auszubildende sowie Fachkräfte suchen.

Wirtschaft begreifbar machen

Wie funktioniert Wirtschaft? Was ist Buchhaltung? Welche Rechte habe ich als Verbraucher? Erst, wenn junge Menschen Zusammenhänge in der Wirtschafts- und Arbeitswelt verstehen, können sie zu mündigen Bürgern – und Konsumenten – heranwachsen.

Nachhaltig ökologisch, sozial und ökonomisch wirtschaften

Nachhaltigkeit ist in der Bildungsdebatte ein relevanter Faktor geworden:
Wie kann etwas auf Dauer wirksam, nutzbar und nützlich sein, ohne dass sich seine Ressourcen verbrauchen?

Kreativität, Innovation und selbstständiges Denken und Handeln fördern

„Unternehmerisches Denken und Handeln“ – diese Kompetenzen beziehen sich nicht nur auf Unternehmensgründungen oder -führung.

Gemeinsam lernen – individuell lernen

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle.

Von guter Zusammenarbeit profitieren

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle.

Von der App bis zur Solaranlage – MINT ganz praxisnah

Warum eignet sich Honig gut als Bestandteil für Lippenbalsam? Wie funktioniert eine Solarzelle? Wie lässt sich Kunststoff am besten recyceln? Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik bilden wichtige Grundlagen in der heutigen Unternehmenslandschaft, zunehmend neue Berufe entstehen und entsprechende Fachkräfte werden dringend gesucht.

Neue Lernräume entdecken

Digitale Medien und Werkzeuge sind für Jugendliche längst selbstverständlich. Auf unterschiedlichen ‚mobile devices‘ (mobile Endgeräte) kommunizieren sie mit Freunden, schauen Videos und Fotos an und laden diese hoch, hören Musik, lernen Mathe mit Tutorials bei Youtube oder beschaffen sich Informationen.