Die Rolle der Lehrkraft

Sind die Vorbereitungen getroffen, kann es losgehen mit der Gründung. Hier sind nun vor allem die Schülerinnen und Schüler gefragt. Sie entwickeln eine Geschäftsidee und darauf aufbauend ein Geschäftsmodell, mit Überlegungen zur Zielgruppe, zum Einkauf und zur Produktion, zu Einnahmen und Ausgaben, möglichen Kooperationspartnern usw. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich Gedanken machen über ihre Firmenstruktur und ihre Rechtsform sowie Marketing und Buchhaltung. Nicht zuletzt müssen sie sich Fragen zur Nachhaltigkeit und zur Teamarbeit stellen.

Bei all diesen Schritten zur Gründung und später bei der Unternehmensführung steht die Lehrkraft als Coach zur Seite. Sie kann den Prozess steuern, Materialien bereitstellen und die Realisierbarkeit von Vorhaben prüfen, sollte sich aber bei Entscheidungen zurückhalten. Dabei ist es zentral, nicht bei allen anstehenden Problemen sofort Lösungen anzubieten, da gerade das Meistern der Herausforderungen besondere Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten bietet.

Der eigene Gestaltungsspielraum und die Verantwortung, die die Schülerinnen und Schüler übernehmen sind wichtige didaktische Prinzipien, die zum Kompetenzerwerb in der Schülerfirma beitragen. Die Lehrkraft sollte aber dafür sorgen, dass die gemeinsame Arbeit reflektiert wird, der Abgleich mit realen Unternehmen stattfinden kann und bestimmte Kenntnisse mit Hilfe von Materialien, externer Beratung oder Fachlehrkräften vertieft bzw. kontextualisiert werden.

Unsere Beratungsstellen vor Ort unterstützen die Lehrkräfte mit Fortbildungen, individueller Beratung, Materialien und Vernetzungsangeboten.

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News

Schülerfirmen im Unterricht – neues Lehrmaterial für die Schülerfirmenarbeit online

Es ist soweit: Die neuen Unterrichtsmaterialien des Fachnetzwerks Schülerfirmen sind online. Um die beliebte Projektmethode noch besser im Schulalltag zu verankern, wurden Unterrichtsmodule entwickelt, mit denen Lehrkräfte Schülerfirmen im Unterricht systematisch und lernzielorientiert umsetzen können.

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Schülerfirmengipfel Nachhaltigkeit Thüringen
Foto: © DKJS

6. Schülerfirmengipfel der Nachhaltigkeit in Thüringen

Unter dem Motto „Praktische Einblicke in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen“ fand am 18. Mai der sechste Schülerfirmengipfel der Nachhaltigkeit in Thüringen statt. Zehn Thüringer Schülerfirmen hatten die Gelegenheit, im Rahmen von Exkursionen verschiedene Bereichen der Stadtwerke Erfurt zu erkunden und dabei zu erfahren, wie das Engagement dieses so großen Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit aussieht.

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8. Internationale Schülerfirmenmesse

Über 60 Unternehmen aus 6 Nationen nahmen vergangene Woche auf der jährlichen Internationalen Schülerfirmenmesse im FEZ Berlin teil.

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Beratung vor Ort

Das Fachnetzwerk Schülerfirmen arbeitet derzeit mit regionalen Service- und Koordinierungsstellen in fünf Bundesländern zusammen.

Unterrichtsmaterialien

Unterrichtsmaterialien für
Lehrerinnen, Lehrer und alle,
die Schülerunternehmen begleiten

Qualitätssiegel

Auszeichnug von Schülerfirmen nach den Qualitätskriterien des Fachnetzwerks Schülerfirmen

Fähigkeiten erkennen und Kompetenzen erwerben

Viele Schülerinnen und Schüler finden keinen Ausbildungsplatz oder brechen vorzeitig Studium und Lehre ab, während Unternehmen dringend geeignete Auszubildende sowie Fachkräfte suchen.

Wirtschaft begreifbar machen

Wie funktioniert Wirtschaft? Was ist Buchhaltung? Welche Rechte habe ich als Verbraucher? Erst, wenn junge Menschen Zusammenhänge in der Wirtschafts- und Arbeitswelt verstehen, können sie zu mündigen Bürgern – und Konsumenten – heranwachsen.

Nachhaltig ökologisch, sozial und ökonomisch wirtschaften

Nachhaltigkeit ist in der Bildungsdebatte ein relevanter Faktor geworden:
Wie kann etwas auf Dauer wirksam, nutzbar und nützlich sein, ohne dass sich seine Ressourcen verbrauchen?

Kreativität, Innovation und selbstständiges Denken und Handeln fördern

„Unternehmerisches Denken und Handeln“ – diese Kompetenzen beziehen sich nicht nur auf Unternehmensgründungen oder -führung.

Gemeinsam lernen – individuell lernen

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle.

Von guter Zusammenarbeit profitieren

In Schule und Ausbildung spielt neben der Vermittlung von Fachwissen das Entwickeln von Orientierungskompetenzen, selbstverantwortlichem Handeln, Selbstvertrauen und das Entwickeln realistischer Zukunftsperspektiven längst eine entscheidende Rolle.

Von der App bis zur Solaranlage – MINT ganz praxisnah

Warum eignet sich Honig gut als Bestandteil für Lippenbalsam? Wie funktioniert eine Solarzelle? Wie lässt sich Kunststoff am besten recyceln? Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik bilden wichtige Grundlagen in der heutigen Unternehmenslandschaft, zunehmend neue Berufe entstehen und entsprechende Fachkräfte werden dringend gesucht.

Neue Lernräume entdecken

Digitale Medien und Werkzeuge sind für Jugendliche längst selbstverständlich. Auf unterschiedlichen ‚mobile devices‘ (mobile Endgeräte) kommunizieren sie mit Freunden, schauen Videos und Fotos an und laden diese hoch, hören Musik, lernen Mathe mit Tutorials bei Youtube oder beschaffen sich Informationen.