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Modellvorhaben #SchülerfirmenDigital – Zeitgemäße Bildung für die digitalisierte Welt

Zukünftig sollen Schülerfirmen nicht nur optimale Lernorte für Entrepreneurship Education und ökonomische Bildung sein, sondern explizit eine Antwort auf die Frage nach zeitgemäßer schulischer Bildung angesichts der digitalen Transformation und seiner Herausforderungen bieten.

Unsere Ziele

Wir als Fachnetzwerk Schülerfirmen möchten in den kommenden Jahren dazu beitragen, dass sich Schule von heute auf die digitalen Herausforderungen von morgen vorbereitet und Schülerinnen und Schüler fit für ihre Zukunft macht. Geleitet werden wir dabei von der Überzeugung, dass Kinder und Jugendliche ein Recht darauf haben, bestmöglich gefördert und darin bestärkt zu werden, ihre eigene Zukunft und die der Gesellschaft selbstbewusst und zuversichtlich mitzugestalten. Die Digitalisierung und ihre Potenziale spielen dabei eine ganz zentrale Rolle: Kollaboratives Arbeiten im Internet, die Kommunikation über eigene Websites und auf Social-Media-Kanälen oder auch die Herstellung von Produkten mithilfe von 3D-Druckern sind längst vielerorts Realität.

Indem Schülerinnen und Schüler die eigene Schülerfirma auf einen zukunftsweisenden Weg der Digitalisierung bringen, setzen sie sich intensiv mit dem Wandel der Arbeitswelt und der Ökonomien auseinander. Durch die praxisnahe Arbeit in der Schülerfirma entwickeln sie dadurch digitale und unternehmerische Kompetenzen.

Wie jeder grundlegende Wandel bringt aber auch die Digitalisierung Risiken und Herausforderungen mit sich. Auch hier begleiten und unterstützen wir Schülerfirmen in ihrem Handeln. So können Schülerinnen und Schüler die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Digitalisierung reflektieren und eigene Positionen dazu formulieren.


Unser Vorhaben

Von 2019 bis 2021 werden die Koordinierungsstellen in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Thüringen in jedem Schuljahr Pilotprojekte zu Digitalisierung in Schülerfirmen intensiv begleiten. Insgesamt können bis zu 36 Schülerfirmen Teil des Modellvorhabens werden. Die dort entstandenen Erkenntnisse und das kritische Wissen werden ausgewertet und aufbereitet und sollen im Anschluss in einer zweijährigen Transferphase bis zu 700 Schülerfirmen bundesweit zur Verfügung gestellt werden. So wollen wir mindestens 10.000 Kinder und Jugendliche im Jahr erreichen und Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung vorbereiten.


Die Auseinandersetzung mit den folgenden Bereichen der Digitalisierung sind im Rahmen des Modellvorhabens möglich:

• digitale Produkte (z.B. Apps, Websites, smarte Lösungen, IoT)
• digitale Geschäftsmodelle (z.B. Nutzung digitaler Plattformen)
• digitale und agile Arbeitsweisen (z.B. Buchungstools, Ressourcenplanung, Design Thinking)
• digitale Produktionstechniken (z.B. 3D-Drucker, Grafiksoftware)

In der konkreten Beratungsarbeit bieten wir teilnehmenden Schülerfirmen eine Vielzahl an Angeboten, um gemeinsam digitale Entwicklungen im eigenen Umfeld voranzutreiben.
Dazu zählen unter anderem:

• individuelle Beratung vor Ort
• Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Arbeit im digitalen Bereich
• Anschubfinanzierung für Schülerfirmen
• Entwicklung digitaler Tools
• Fortbildungen und Workshops für Schülerfirmen, u.a. zu Chancen und Risiken digitaler Technologien
• Regionale und überregionale Netzwerktreffen zum Erfahrungsaustausch
• Je nach Bedarf: Vernetzung mit Hochschul- und Forschungseinrichtungen

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News

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Beratung vor Ort

Das Fachnetzwerk Schülerfirmen arbeitet derzeit mit regionalen Service- und Koordinierungsstellen in fünf Bundesländern zusammen.

Unterrichtsmaterialien

Unterrichtsmaterialien für
Lehrerinnen, Lehrer und alle,
die Schülerunternehmen begleiten

Qualitätssiegel

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Digitale Medien und Werkzeuge sind für Jugendliche längst selbstverständlich. Auf unterschiedlichen ‚mobile devices‘ (mobile Endgeräte) kommunizieren sie mit Freunden, schauen Videos und Fotos an und laden diese hoch, hören Musik, lernen Mathe mit Tutorials bei Youtube oder beschaffen sich Informationen.